January 25th, 2009 von
maphry
In den letzten beiden Tagen wurden Frankreich und Spanien wohl von dem verheerendsten Orkan dieses Jahrzehnts heimgesucht, welcher eine erschreickende, aber auch beeindruckende Bilanz hinterliess. Neben den zahlreichen toten und verletzten sind dies vor allem die enormen Schäden am französischen Stromnetz die nun die Schlagzeilen bestimmen und für einige Tage noch ihre Folgen werden spüren lassen. Erstaunlich ist auch, das dabei immer wieder die Oberleitungsnetze besonders betroffen sind. Das nicht, weil sie mehr dem Wind ausgesetzt sind als Bodenleitungen, das kann sich jeder denken. Sondern das es diese überhaupt noch so vielfältig gibt. Nach jedem Orkan diskutiert man darum, dass die Stromkonzerne doch endlich die zwar teurere, aber sicherer Verlegung im Boden der Stromkabel vornehmen solle, aber nach einer kurzen Diskussion wird das ganze wieder schön unter den Teppich gekehrt. Um die Gewinne zu maximieren werden häufig hohe Risiken für Leib und Leben in kauf genommen, und auch hier werden die tagelangen Stromausfälle nicht zum Nullpreis zu haben sein. Es ist schade, das die, die von dieser Art der Leitungsverlegung profitieren dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden, denn es wäre vielleicht der eizig richtige Weg.
Hintergrundartikel
Geschrieben in Political Theories, Science & Nature | Tags: Frankreich, Infrastruktur, Orkan, Spanien, Wetter
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January 7th, 2009 von
maphry
…dies oder ähnliches hört man die Tage viel, und zumindest hier am Rhein stimmt das auch wohl. Denn das es hier überhaupt Schnee gibt, ist schon nicht allzu häufig der Fall, auch wenn es schon das zweite mal in diesem Jahr so ist, aber das dieser dann auch gleich noch ein paar Tage liegen bleibt ist umso ungewöhnlicher.

Winterbäume

Winterparkplatz

Wintergarten
Minimaltemperaturen um die -15 °C sind dieser Tage keine Seltenheit, und so friert man denn auch recht schnell, wenn man denn mal vor die Türe geht. Auch im öffentlichen Leben hat das so seine Auswirkungen, da die letzten Tage die öffentlichen Verkehrsmittel doch teils reichlich Probleme hatten den betrieb aufrecht zu erhalten, und man damit noch mehr Wartezeit in der Kälte verbringen darf. So schön der Schnee auch seien mag, langsam aber sicher sehnt man sich dann auch mal wieder nach normalen Temperaturbedingungen zurück, aber bis die kommen, ja, da wird’s dann vielleicht noch etwas dauern.
Geschrieben in Science & Nature | Tags: Kälte, Meteorologie, Schnee, Wetter, Winter
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November 24th, 2008 von
maphry
In den Städten Köln und Bonn schneit es selten, dafür sorgt schon der Rhein. Aber an diesem Wochenende gelang es den beiden Tiefs Irmela und Jenny die weisse Pracht ins Rheintal zu tragen und somit, wenn auch nur kurz, einen Hauch von Winter spürbar zu machen. Die Polarluft, die beide mitbrachten sorgte für die nötige Kälte, aber ob sich das ganze all zu schnell wiederholen wird, mag man doch, aus guter Erfahrung, eher bezweifeln. Diese Städte sind halt doch für einen nassen Winter bekannt, als einen, in dem man im Schnee tollen kann.

Geschrieben in Science & Nature | Tags: Irmela, Jenny, Meteorologie, Rhein, Schnee, Wetter
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October 25th, 2008 von
maphry

Heute Nacht ist es wieder soweit, die Stunde die wir uns im März mit der dortigen Sommerzeitumstellung erarbeitet haben, erhalten wir nun wieder zurück und können somit eine Stunde länger schlafen. Heute Nacht um 3 Uhr wird die Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt, so dass die Stunde zwischen 2 und 3 zweimal Morgen früh durchlaufen wird. Auch wird es dafür ab morgen wieder früher hell, während die Abende noch früher dunkel werden. Die dunkle und kalte Zeit im Jahr ist an der Reihe, und zumindest für das Gefühl des ersten ist der Mensch, zumindest am Beginn, mit der Zeitumstellung selbst verantwortlich.
Geschrieben in Science & Nature | Tags: Uhr, Zeitumstellung
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October 13th, 2008 von
maphry
Eigentlich ist er ja gar kein wirklicher Nobelpreis, der für die Wirtschaftswissenschaften ausgelobt wird, da er nicht von Alfred Nobel gestiftet wurde, sondern von der schwedischen Reichsbank zum Andenken an diesen in den 60er Jahren. Dennoch wertet man ihn Aufgrund des Preisgeldes und der zeitlichen Nähe zu diesen, und so sehe auch ich die Woche der Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger erst heute für beendet an.
Gewinner ist der Amerikaner Paul Krugman, welcher neben seiner wissenschaftlichen Leistung besonders durch die zahlreichen Kritiken an der Bush-Administration bekannt wurde, und somit hat auch diese Auszeichnung einen etwas faden Beigeschmack, da hier Politik und Wissenschaft miteinander vermischt wurde.
Die Bilanz der diesjährigen Nobelpreise fällt recht ausgeglichen aus. Europa konnte sich 3 Nobelpreise sichern (Medizin, Literatur und Frieden), die USA 2,5 (Chemie, Physik, Wirtschaftswissenschaften), und Japan den verbliebenen halben Preis in Physik. Am 10. Dezember wird dann die Verleihung stattfinden, am Todestag Nobels, und der Fokus, den in den letzten Tagen die Wissenschaften wieder einmal erhalten hatten wird wieder in den einjährigen Dornröschenschlaf geschickt.
Geschrieben in Science & Nature | Tags: George W. Bush, Nobelpreis, Paul Krugman, Witschaft
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October 10th, 2008 von
maphry
Der wohl prestigeträchtigste unter den Nobelpreisen geht in diesen Jahr an den finnischen Diplomaten und ehemaligen Staatschef Martti Ahtisaari, der für seinen vielen Engagements in den globalen Konflikten dieser Welt ausgezeichnet wurde (siehe auch die Pressemitteilung des Norwegischen Nobelkomitees in Oslo). Damit ging der Preis an einen der erfahrenste und auch erfolgreichste Vermittler der heutigen Zeit, welcher immer dann auf den Plan kam, wenn Verhandlungen aussichtslos schienen. Ihm gelang es in so konfliktreichen Regionen wie Aceh oder Nordirland entweder Verhandlungen zum erfolg zu führen, oder dafür zu sorgen, das Verhandeltes auch eingehalten wurden. Der letzte grosse Auftritt, der Schlagzeilen machte war der im Konsovo, wo er sich vergeblich versuchte beide Konfliktparteien dazu zu überreden einen gemeinsamen Plan zu verfolgen und letztendlich die Abspaltung des Kosovos gegen den Willen der Serben vorschlagen musste.
Damit hat ds Komitee wohl eien der besten Entscheidungen der letzten Jahre getroffen, denn seinen Einsatz um Konflikte auf diplomatischen Wege zu lösen ist unbestritten und wahrlich diesen Preis wert. Auch wird der Preis mit Sicherheit sein Wort stärken, falls es noch zu weiteren Vermittlungsaktionen kommen sollte, und all diejenigen unterstützen, die sich in Konfliktsituationen für internationale Vermittlung im Rahmend er UNO einsetzen.
Des weiteren wurde gestern der Franzose Jean-Marie Gustave Le Clézio mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet, und wie immer gab es auch dort die üblichen Unkenrufe, was immer wieder daran zweifeln lässt, ob es ausser der Tradition überhaupt für die Literatur noch eine Berechtigung im Rahmend er Nobelpreise gibt. ABer was solls. Am Montag steht noch der Wirtschaftsnobelpreis an und man darf gespannt sein, ob dort in diesem Jahr die Dominanz der Amerikaner gebrochen werden kann.
Geschrieben in Political Theories, Science & Nature | Tags: Aceh, Finnland, Frankreich, Frieden, Jean-Marie Gustave Le Clézio, Kosovo, Literatur, Martti Ahtisaari, Nobelpreis, Nordirland, Oslo
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October 8th, 2008 von
maphry
Am dritten Tag der Nobelpreisverkündigungen stand heute die Chemie auf dem Plan in Stockholm. Gewonnen haben diesen dieses Jahr zu gleichen Teilen die drei Amerikaner Osamu Shimomura, Martin Chalfie und Roger Y. Tsien für die Entdeckung und Entwicklung des fluoreszierenden Proteins GFP, welches heutzutage in den Biowissenschaften als Hilfsmittel für die Sichtbarmachung biologischer Prozesse zur Anwendung kommt.
Damit ist nun auch der dritte und letzte der “harten” Nobelpreise vergeben worden, und die Bilanz ist doch recht ausgeglichen. Denn 1,0 Nobelpreise gingen an Europa, 1,5 an die USA und 0,5 nach Japan, so dass es doch eine breite Verteilung über den Erdball hinweg der Preise in diesem Jahr gab. Morgen geht es dann weiter mit Litratur, den wohl meist am konversesten diskuttierten Preis, obwohl es nun auch schon Aufregung um die bisherigen Preise gab, als einige Forscher sich zu unrecht nicht Berücksichtigt sahen. Erfolg schafft nun einmal Neider, und die Publicity ist es den meisten dann wohl Wert selbst das Ansehen dieses Preises in Misskredit zu bringen.
Geschrieben in Science & Nature | Tags: Chemie, Martin Chalfie, Nobelpreis, Osamu Shimomura, Roger Y. Tsien, Stockholm
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